DRECK Nr. 16 ist ab sofort weltweit lieferbar. Jetzt schnell hamstern? Klick das Cover!

"Sie lügen wie gedruckt! – Die Rückkehr der Super-Redakteure". Das DRECK-16-Cover, gestaltet von DRECK-Grafiker Rüdiger Stanko.
Das Satiremagazin DRECK hat sich in den 1980ern einen legendären Ruf in seinem Erscheinungsort Bielefeld und weit darüber hinaus erarbeitet. Unter dem Motto: Fiktiver Journalismus - weltweit im Dienst der Leser wurden zwischen 1978 und 1985 fünfzehn Ausgaben publiziert Die Auflage stieg von zuerst 150 auf 3000 Exemplare. 
Titel der legendären DRECK-Nummer 13/14 (1984): "Letzte Ausgabe im Westen – Wir gehen nach drüben" (auch von Rü).
Für seine Macher erwies sich das von Pop, Punk und Dada inspirierte Magazin als berufliches Sprungbrett in die professionelle Satire: Der ehemalige Titanic-Redakteur und Buchautor Christian Y. Schmidt, der Ex-Titanic-Chefredakteur, zweimalige Henri-Nannen-Preisträger und langjährige Welt-Kolumnist Hans Zippert und der Autor, Fernseh- und Radiomacher Fritz Tietz (Kowalski, Extra Drei, Deutschlandfunk) arbeiten bis heute erfolgreich für verschiedene satirische Formate. Auch Harald Lippert war bis zu seinem Tod 1998 als Redakteur und Autor für Titanic und verschiedene Kabarett- und Theaterbühnen tätig.
Die DRECK-Redakteure Schmidt und Zippert beim Verkauf von DRECK-Nr. 6: "Kultur ist, wenn man trotzdem lacht" (1981).
Das DRECK-Archiv, jahrzehntelang im Keller des DRECK-Grafikers und Künstlers Rüdiger Stanko eingelagert, wurde im vergangenen Sommer vom Bielefelder Stadtarchiv übernommen. Anlässlich der Übergabe entstand die Idee, nach über 30jähriger Pause eine weitere DRECK-Ausgabe zu produzieren. Das 130 Seiten umfassende DRECK 16 sollte am 20. März 2020 unter dem Titel „Sie lügen wie gedruckt - Die Rückkehr der Super-Redakteure" im Rahmen einer Release-Lesung im Bielefelder Lichtwerk präsentiert werden. Wegen des Corona-Alarms musste die Show auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Inzwischen ist DRECK 16 weltweit lieferbar. Der Vertrieb erfolgt über ausgewählte Vertriebsleiter.  
Zum Inhalt

Neben zahlreichen bisher unveröffentlichten neuen und älteren Beiträgen der DRECK-Macher, enthält DRECK 16 etliche Texte, die der Redaktion bereits Mitte der 1980er Jahre von verschiedenen Autoren und Zeichnerinnen angeboten wurden – darunter einige hochkomische Werke des jungen Bielefelder Studenten Dietmar Wischmeyer, dem heute weithin bekannten Großmeister der gepflegten Radio-, Fernseh- und Bühnenunterhaltung. Weitere Mitarbeiter der aktuellen Ausgabe sind: Louis Aragon, Rolf Bier, Simon Borowiak, Dietmar Dachs, Wiglaf Droste, Max Goldt, Andreas Grube, Bernd F. Gruschwitz, Eckhardt Henscheid, Leonard Hieronymi, James Joyce, Martin Keune, Peter Köhler, Yvonne Kuschel, Heribert Lenz, Loriot, T. O. Matthies, Renate von Löwis of Menar, Til Mette, Veronika Radulovic, Annette von Richthofen, Siegfried Unseld, Andreas Verstappen und Ror Wolf.
 
In Stein gehauen: Die DRECK-Redakteure Tietz, Lippert, Zippert, Schmidt und Stanko.



Diese Seite dient normalerweise dem Autor Fritz Tietz als Netz-Repräsentanz; sie wurde kurzerhand vom DRECK-Magazin übernommen und zur Vertriebsseite für die DRECK-Nummer 16 umfunktioniert. Sobald die vollständig verkauft ist, wird hier wieder ausschließlich Fritz Tietz und sein Schaffen präsentiert werden.
"Eine Sonnenblume, ein Fahrstuhl, drei Arbeitszimmer" – Zu Besuch beim Schriftsteller Wilhelm Genazino, ein halbes Jahr vor seinem Tod im Dezember 2018. Von Fritz Tietz.
                 
Der Kurzfilm "Der Langsamwallradfahrer" von Fritz Tietz gewinnt den Großen Preis der Jury des 13. International Cycling Film Festivals.

"Schön, Sie nicht kennenzulernen" – Radiofeature von Fritz Tietz.

Tietz schreibt, filmt und telefoniert für verschiedene Auftraggeber und Medien. Zuletzt für Deutschlandradio, konkret, Frankfurter Rundschau, Neues Deutschland, Taz, prinzessinnenreporter.de, Stellplatz Bensersiel (NDR 1 Niedersachsen) und (alias Headhunter Wolfram Knoth bzw. Grenzschützer Sascha Bott) für Titanic.

Fritz Tietz ist neben Marit Hofmann und Christoph Hofrichter einer der drei Chronöre Horst Tomayers, die "Das Wort Hottes" in bisher zehn Hottesdiensten in Falkensee, Potsdam, zweimal in Stuttgart, Esslingen, Fürstenfeldbruck, Hottenbach und dreimal in Hamburg präsentierten. Nächster Termin für "Das Wort Hottes": 24.4.2020 in Berlin, Buchhändlerkeller. Weitere Hottesdienste sind in Planung.

Fritz Tietz wurde 2010 für zwei TV-Spots für VW-Caddy gebucht.

Er belieferte von 1993 bis 2002 diverse TV-Formate der ARD (Extra Drei, Küppersbuschs Privatfernsehen, Monitor, Polylux) mit satirischen Kurzfilmen und fiktiven Reportagen.

Er veröffentlichte zahlreiche Kommentare, Satiren und Kolumnen u.a. für TAZ- Wahrheit und TAZ-Leibesübungen, Frankfurter Rundschau, Kowalski, Titanic, Eulenspiegel, WDR-Hörfunk.

Fritz Tietz stand von 1987 bis 1992 als Redakteur in Witzdiensten der Hamburger Satireschrift Kowalski.

Er absolvierte ein abgebrochenes Theologiestudium (evangelisch), war dann Autor, Schauspieler, Regisseur und Direktor beim Bielefelder Frapp-Theater und zusammen mit Hans Zippert, Christian Y. Schmidt, Rüdiger Stanko und Harald Lippert Herausgeber des legendären Bielefelder Dreck-Magazins, ehe er 1986 bei Titanic in Frankfurt/Main volontierte.

Fritz Tietz wurde 1958 als Andreas Tietz in Bielefeld geboren.